Am 7. März ist es wieder soweit: Innovative Gründerinnen treffen beim Demo Day auf Vertreter von Startup-Programmen und Investoren. Für alle Streber unter euch, haben wir hier ein kleines Investoren-Wiki zusammengestellt. Damit ihr wisst, welches Investment für euch spannend sein könnte…

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Business Angel: „Die Guten“

Business Angels bringen sich in der frühen Phase eines Startups mit Kapital und Know-how ein. Weil es noch nicht klar ist, ob das Startup einen passenden Markt beliefert oder das Ganze im Sand verläuft, beinhalten die Investments meist ein höheres Risiko.

Wie viel sie investieren: Dementsprechend sind von Business Angels deutlich weniger finanzielle Investments zu erwarten, als von anderen Kapitalgebern, die erst später einsteigen (typischerweise zwischen 10.000 und 100.000 Euro).

Die Kooperation: Der Vorteil ist allerdings, dass sich die Angels über die finanzielle Unterstützung hinaus, auch mit ihren Kontakten und ihrem Wissen einbringen. Sie pumpen nicht nur Geld in das Startup und warten, dass hinten wieder mehr herauskommt, sondern unterstützen ihren Schützling auch auf der Umsetzungsebene.

 

Venture Capitalist: „Die Großen“

 

Bei einem Venture Capitalist, handelt es sich um einen institutionellen Geldgeber. Wie andere in Aktien, legt der Venture Capitalist sein Geld in die Ideenumsetzung von innovativen Menschen an – also ein Geschäft mit den Träumen der Entrepreneure. Nach dem Investment, folgt nach entsprechendem Wertezuwachs die Veräußerung der Beteiligung.

Wie viel sie investieren: Dadurch, dass Venture Capitalists mit den Investments ihr tägliches Brot verdienen, werden sie in verschiedenen Entwicklungsphasen erfolgsversprechender Startups aktiv – entweder in der ersten, risikoreichsten Seed-Stufe, in der Early Stage oder in der letzten Stufe, dem Exit. Dafür investieren sie für gewöhnlich deutlich höhere Summen (typischerweise zwischen 500.000 und vier Millionen Euro oder mehr).

Die Kooperation: Wenn du mit einem Venture Capitalist arbeitest, gewinnst du ein deutliches Maß an Professionalität. Du darfst aber die Einforderung eines Mitbestimmungsrechts nicht vergessen. Dieses Mitbestimmungsrecht beschränkt sich aber meist auf die strategische Vorgehensweise und weitet sich nur selten auf das operative Geschäft aus.

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Crowdfunding: „Die Masse“

 

Beim Crowdfunding werden Geldbeträge durch mehrere Geldgeber gesammelt, um ein Projekt zu finanzieren. Ganz nach dem Motto „Family & Friends“ – nur mit Unbekannten. Für das getätigte Investment erhalten die Investoren verschiedenste Gegenleistungen. Crowdfunding bietet sich dann an, wenn du schon auf den Markt gehen möchtest.

Bedenke aber, dass auch eine Crowdfunding-Kampagne mit umfangreichen Vorbereitungen verbunden ist. Vor allem die Bewerbung deiner Kampagne, um genug Aufmerksamkeit und damit auch Investments zu bekommen, kostet Geld (z.B. die Produktion eines professionellen Promo-Videos, ein Marketing oder Social Media Spezialist, der dir bei der Verbreitung hilft oder ein PR-Support).

Verschiedene Arten des Crowdfunding: Die Gegenleistungen für das Investment können je nach Art des Crowdfundings Anteile, Geld oder Sachleistungen, wie der „Dankeschön-Teddy“ sein:

  • Das Equity-based Crowdfunding, auch Crowdinvesting genannt, ist ein Investment mit finanzieller Gegenleistung – meist durch Beteiligungen an den Unternehmen.
  • Das Lending-based Crowdfunding, wird auch als Crowdlending bezeichnet, und handelt vorab für das Investment mit den Geldgebern einen Prozentsatz als Verzinsung aus. Die Finanzierung wird dadurch zum Darlehen.
  • Den „Teddy“ gibt es beim Reward-based Crowdfunding, bei dem Investoren gleich ein kleines Dankeschön erhalten. Eine finanzielle Vergütung gibt es nicht.
  • Die vierte Variante, das Donation-based Crowdfunding, bietet gar keine Gegenleistung. Der Investor gibt Geld, weil er durch seine Hilfe in erster Linie etwas Gutes tun will.

 

Bist du selbst ein Startup und möchtest beim Demo-Day ausstellen? Dann melde dich via Mail bei unserem Startup Salzburg Team.

Immer auf Trab und auf der Suche nach spannenden Menschen und ihren Ideen. Die ausgebildete Trainerin, Karriere-Coach und Projektmanagerin unterstützt unsere Startups bei der Umsetzung ihrer Ideen.

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